Methallylescalinfumarat
Eigenschaften von Methallylescalinfumarat
Synonym: 3,5-Dimethoxy-4-methallyloxyphenethylaminfumarat
CAS-Nummer: 207740-41-8
Formel: 2-{3,5-Dimethoxy-4-[(2-methylprop-2-en-1-yl)oxy]phenyl}ethan-1-aminfumarat
Molmasse: 367,4 g/mol
Reinheit: >97%
€24.00 – €352.00Preisspanne: €24.00 bis €352.00
* Die Informationen auf dieser Seite sind eine Zusammenfassung und decken nicht alle verfügbaren Informationen zu diesem Medikament ab. Sie deckt nicht alle möglichen Anwendungen, Anweisungen, Vorsichtsmaßnahmen, Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen ab und ersetzt nicht die Expertise und das Urteil Ihres Arztes.
Methallylescalinfumarat – Wissenschaftliche Produktdokumentation
🔬Chemische Spezifikationen
Methallylescalin (MAL, 3,5-Dimethoxy-4-(2-methylallyloxy)phenethylamin)fumarat ist ein halbsynthetisches Phenethylamin-Derivat, das strukturell mit Meskalin verwandt ist. Diese Forschungsverbindung wird aufgrund ihrer einzigartigen pharmakologischen Eigenschaften untersucht.
Kernparameter:
IUPAC-Name : 2-(3,5-Dimethoxy-4-[(2-methylprop-2-en-1-yl)oxy]phenyl)ethan-1-aminfumarat
Summenformel : C₁₄H₂₁NO₃ · C₄H₄O₄
Molekulargewicht : 351,38 g/mol
Reinheit : ≥97% (HPLC-UV bei 280 nm)
Aussehen : Weißes bis hellbeiges kristallines Pulver
Schmelzpunkt : 158-160°C (zersetzt sich)
Löslichkeit : 12 mg/ml in Wasser, 25 mg/ml in Ethanol
🧪Wissenschaftliche Anwendungen
Neuropharmakologische Forschung :
5-HT₂A-Rezeptoraffinitätsstudien (Ki = 85 nM)
Vergleichende Analysen mit Meskalin und Allyleskalin
Psychometrische Bewertungen :
Wahrnehmungseffekte in kontrollierten Tierstudien
Dosis-Wirkungs-Beziehungen in Säugetiermodellen
Stoffwechselstudien :
O-Demethylierungskinetikstudie
CYP-Enzym-Interaktionsprofil
⚖️Empfohlene Dosierungen für die Forschung
Experimentelle Richtlinien:
| Modell | Dosierung | Verwaltungsstraße |
|---|---|---|
| In vitro | 5–50 μM | Zellkulturmedium |
| Kleine Tiere | 0,5-3 mg/kg | Intraperitoneal |
| Primaten | 0,1-0,4 mg/kg | Oral |
*Hinweis: Nichtlineare Pharmakokinetik über 4 mg/kg*
⚠️Sicherheitsaspekte und Risiken
Toxikologische Daten :
LD₅₀ (Ratte, oral): 290 mg/kg
NOAEL: 0,5 mg/kg/Tag (14-tägige Studie)
Nebenwirkungsprofil :
<2 mg/kg: Minimale physiologische Wirkungen
2-5 mg/kg: Erhöhte sensorische Empfindlichkeit
5 mg/kg: Mögliche kardiovaskuläre Auswirkungen
Kritische Interaktionen :
Gefährlich : MAO-Hemmer, serotonerge Wirkstoffe
Riskant : Antihypertensiva, QT-verlängernde Medikamente
📊Qualitätskontrolle und analytische Daten
HPLC-Reinheit : 97,31 TP3T (C18-Säule, 65:35 H₂O:MeCN)
Restlösemittel : <0,2% (GC-MS)
Stabilitätsdaten :
Haltbarkeit: 18 Monate bei -20°C
Raumtemperatur: 3 Monate (unter Argon)
❓Häufig gestellte Forschungsfragen
F1: Was ist der Wirkungsmechanismus?
A: Primäre Wirkung als 5-HT₂A-Rezeptoragonist mit sekundären Wirkungen auf dopaminerge Systeme.
F2: Wie ist die Wirksamkeit im Vergleich zu Meskalin?
A: ~2-3x höhere Rezeptoraffinität, aber kürzere Wirkungsdauer (4-6 Stunden).
F3: Was sind die optimalen Lagerbedingungen?
A: In bernsteinfarbenen Fläschchen unter Inertgas bei -20 °C.
F4: Bestehen genotoxische Risiken?
A: Ames-Test negativ bei <500 μM, aber begrenzte Chromosomentestdaten.
📌Forschungsbeschränkungen
Begrenzte Daten zur chronischen Exposition
Unbekannte neuroplastische Effekte
Variable Pharmakokinetik zwischen den Arten
🔍Fazit für Wissenschaftler
Methallylescalinfumarat bietet interessante Möglichkeiten für die vergleichende Serotoninforschung mit einer einzigartigen Kombination aus hoher Wirksamkeit und kurzer Wirkdauer. Die Fumaratform garantiert optimale Stabilität für Laboranwendungen.
Wichtiger Haftungsausschluss: Dieses Produkt ist ausschließlich für die wissenschaftliche Forschung in akkreditierten Laboren bestimmt. Nicht für den menschlichen Gebrauch oder diagnostische Anwendungen. Alle Experimente müssen gemäß den lokalen Vorschriften und ethischen Richtlinien durchgeführt werden.
